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"Nachhaltig Gut Leben" in der Staatsgalerie Stuttgart

Die Veranstaltungsreihe „Nachhaltig Gut Leben“ beruht auf der Initiative des Beirats der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung, sowie den Kirchen des Landes und möchte durch eine gesellschaftliche Diskussion zu der Frage anstoßen, wie ein Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der Zukunft unter Berücksichtigung der Grenzen der Belastbarkeit der Erde aussehen könnte.

 

An vier themenspezifische Veranstaltungstagen wird nicht das Ziel verfolgt, ein konkretes Ergebnis oder Handlunsganregungen vorzulegen, vielmehr soll eine Debatte angestoßen werden, die von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen weitergeführt werden kann.

 

Nach den ersten beiden Veranstaltungstagen, die im Zeichen der ökologischen und sozialen Dimension der Nachhaltigkeit standen, stand am 6. Juni in der Staatsgalerie nun die ökonomische Dimension im Vordergrund.

 

Nach einem, meiner Ansicht nach schwachen und wenig auf Nachhaltigkeit fokussierten, Grußwort von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, stellte Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden „sieben Impulse für eine gerechte und enkeltaugliche Ökonomie“ vor.

 

Anschließend ging es an zwei Podiumsdiskussionen: Nr. 1: Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut x Landesbischof Prof. Dr. Cornelius-Bundschuh und der wesentlich spannendere – Nr. 2: Prof. Dr. Berthold U. Wigger (Inhaber Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Public Management, Karlsruher Institut für Technologie) und Prof. Dr. Angelika Zahrnt (Ehrenvorsitzende Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), die nach ihren Vorträgen „Gut wirtschaften, gut leben: Ziele sind unstrittig, auf die Mittel kommt es an“ „Gut leben innerhalb ökologischer Grenzen“ außerdem Fragen vom Publikum beantworteten und diskutierten.

 

Nach einem sehr leckeren und vielfältigem Catering während der Mittagspause konnte man sich für eines von drei Foren entscheiden:

1. CSR und gesellschaftliche Innovationen

2. Marktwirtschaftliche Steuerung – staatliche Lenkung: Welchen Mix brauchen wir?

3. Suffizienz als alternatives Wirtschaftsmodell?

 

Ich besuchte Forum 1: CSR und gesellschaftliche Innovationen. Die Moderation kam von Marika Bernhard, Gründerin und Vorstand Social Entrepreneurship BW, Teilnehmer waren Sven Butz (Blauherz. Style without borders), Thomas Fritz (Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH), Julian Reitze (rezembo GmbH) und Katharina Schmidt (apic.ai GmbH).

 

Zum Abschluss wurde ein Fazit aus den Foren gezogen und ein Ausblick geboten.

 

Der vierte Veranstaltungstag findet am 27. November zum Thema Thema: „Welchen Wandel wollen wir?“ statt.

https://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/veranstaltungen-2018/veranstaltungsreihe-nachhaltig-gut-leben.html

 

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